Lieblingsspielzeug: Waffen und Panzer
Das Lieblingsspielzeug eines Jungen ist häufig eine Pistole, Messer, Panzer oder verschiedenartige Kriegsutensilien.
Eltern sind meistens empört und wollen kein Kriegsspielzeug zu Hause haben oder sind gegen den lang ersehnten Wunsch eine Pistole zu haben.
Auch wenn man gekaufte Waffen verweigert, werden Kinder immer Ersatz finden. Da werden Stöcker als Pistolen benutzt, sogar Finger kommen in den Schußeinsatz.
Das Spiel mit Gewehren, Messer und Bomben ist ein normaler Schritt in der kindlichen Entwicklung. 4- bis 5-jährige verarbeiten so ihren erlebten Alltag und die alltäglichen Medieninformationen.
Kinder unterscheiden zwischen Spiel und Realität. Erwachsene verbinden mit z.B. Waffen gleich Krieg, Elend und Schmerz.
Zu jedem Karneval gehören Cowboys, Polizisten und Indianer. Es geht oft nicht um das Verkleiden, sondern um den Besitz einer "Waffe".
Die Waffen verleihen den Kindern "Macht". Sie produzieren bei den Erwachsenen und Mitspielern Reaktionen. Erwachsene sind z.B. entsetzt, Mitspieler fallen im Spiel um und haben verloren.
Kinder können mit ihren "Waffen" imaginäre Feinde bekämpfen, um so ihre Ängste zu verarbeiten.
Webseite:
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Programme/a_Aktivitaeten_mit_Kindern/s_51…
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