Vorsicht bei Afa-Alge gegen Hyperaktivität
Die Medikamente für hyperaktive Kinder haben oft viele Nebenwirkungen. Das Kind ist zwar ruhig gestellt, aber andere Zeichen belasten seine Gesundheit.
Viele Eltern wollen ihre Kinder mit den Nebenwirkungen nicht belasten und schauen nach alternativen Behandlungsformen.
Nun gibt es die Afa-Alge, eine Blaualge aus einem See in Oregon, USA und ist bei uns als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich.
Die Alge soll gegen Depressionen, Schlafstörungen und Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) wirken.
Da die Alge nur als Nahrungsergänzungsmittel und nicht als Medikament eingetragen ist, fehlen die nötigen Arzneimittelversuche.
Da Algen bestimmte Gifte bilden, ist es nicht klar, ob die gebildeten Gifte Auswirkungen auf den Körper haben, die Wirknachweise fehlen zusätzlich, da keine Langzeitstudien vollzogen wurden.
1996 wurde in der Afa-Alge die Microcystine (giftige Eiweißmoleküle) nachgewiesen. Microcystine können krebserregend sein, sowie Leber und Nerven schädigen.
Kopfschmerzen, Übelkeit oder Durchfall sind typische Vergiftungserscheinungen der Microzystine. Aufgrund der sehr hohen Toxinbelastung sollten Kinder und Erwachsene von der Afa-Alge Abstand nehmen.
Webseite:
http://www.babyundfamilie.de/Hyperaktives-Kind-Warnung-vor-alternativer-ADHS—H…
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