Depression in der Familie
Wenn Kinder unter einer Depression leiden, wird oft die ganze Familie in Mitleidenschaft gezogen, wenn keine Hilfe angenommen wird.
Erkrankt ein Kind, sollte immer die ganze Familie an der Behandlung teilnehmen, da es sonst zu Rückfällen kommen kann.
Eine Familientherapie ist eine sinnvolle Lösung, da belastende Verhaltensformen gefunden werden müssen, um herauszufinden wie das Kind an einer Depression erkranken konnte.
Der Therapeut führt erst mit jedem familienmitglied alleine Gespräche, damit diese sich unbefangen und unter keinem Druck äußern können.
Anschließend gibt es Familiengespräche mit folgenden Fragen: Wie sieht jeder sich und den anderen in der Familie? Gibt es eine Rangordnung? Wer fühlt sich eingeengt oder bedroht? Wer ist der "Sündenbock"?.
Alle Beziehungsebenen sollen ermittelt werden, wie gehen Eltern miteinander um, wie gehen Eltern mit den Kindern und wie gehen die Kinder untereinander um?
Ein depressives Kind ist oft nicht der Problemfall, sondern ist eher ein Signalgeber für Probleme in der Familie.
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