Erhöhte Krebsgefahr bei Kindern in der Nähe von Atomkraftwerken
Die Ulmer Ärzteinitiative sieht einen Zusammenhang zwischen krebs-und leukämieerkrankten Kindern und den in der Nähe befindlichen Atomkraftwerken (AKW). Der Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hatte vor Kurzem diesen Zusammenhang in Frage gestellt. Das Bundesamt für Strahlenschutz hat eine Langzeitstudie an das Kinderkrebsregister der Uni Mainz vergeben. Dort wurden von 1980 bis 2003 die Krebserkrankungen von Kindern unter 5 Jahren, die in einem Umkreis von 5 Kilometer zu einem AKW wohnen, untersucht. Dafür wurden 16 Standorte ausgewählt. Es wurde festgestellt, daß 77 Kinder an Krebs erkrankt sind und 37 an Leukämie. Der Durchschnittswert liegt bei 48 Krebserkrankungen und 17 Leukämiefällen. Dieses bedeutet, daß der Wohnort in der Nähe eines AKW das Krebsrisiko auf 60 Prozent und das Leukämierisiko auf 120 Prozent erhöht. Daraufhin fordert die Ulmer Ärzteinitiative, eine regionale atomkritische Ärzteorganisation fordert nun eine schnelle Ursachenaufklärung.
Webseite:
http://de.news.yahoo.com/gp/20071210/thl-erhoehte-krebsgefahr-bei-kindern-in-d34…
- SPD-Politiker fordern Konsequenzen aus AKW-Kinderkrebsstudie
Nachdem die Studie über ein erhöhtes Krebsrisiko bei KIndern, die in der Nähe von Atomkraftwerken wo - Raucher auf der Kippe
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