Mittwoch, 8. Februar 2012

Scheidungskinder

März 1, 2008 von info  
Kategorie: Aktuelles

Wenn Eltern sich trennen kommen oft viele Probleme auf jeden zu. Die Frage, wer bekommt was und wer erzieht das Kind kann leicht im Streit der Elternteile enden. Wenn dann noch ein Elternteil das Kind manipuliert, indem das Kind das eine Elternteil nicht mehr sehen möchte und vielleicht noch Hass und Verachtung empfindet, reden Experten von dem elterlichen Entfremdungssyndrom (PAS).
Den Begriff PAS wurde erstmals 1980 von Richard Gardner aus der Uni Kolumbien definiert.
Am häufigsten stellt man das elterliche Entfremdungssyndrom bei Kinder zwischen 9 und 12 Jahren fest und bei Trennungen, bei denen ein Elternteil gegen seinen Willen in den Trennungsprozess verwickelt wird, wie z.B. wenn der eine Partner eine Trennung möchte, weil er einen neuen Partner gefunden hat.
Die Kinder bauen so eine Abneigung gegen den einen Elternteil auf, daß auch die Familie von ihm/ ihr nicht mehr akzeptiert wird. Es liegt fast nur an der Ablehnung des einen Elternteiles gegenüber dem Expartner, es wird oft sehr subtil vorgegangen. Es werden negative Andeutungen gemacht oder ein schlechtes gewissen wird dem Kind vermittelt, wenn es den anderen Elternteil besucht.
Wird eine gemeinsame Trennung gewollt, findet man kaum das Entfremdungssyndrom.

Webseite:

http://www.kinderaerzteimnetz.de/bvkj/aktuelles1/show.php3?id=2701&nodeid=26

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