Mittwoch, 13. Dezember 2017

Rheumatoide Arthritis erkennen: Teil 1

Juli 8, 2008 von  
Kategorie: Aktuelles, Krankheiten

Die rheumatoide Arthritis ist eine entzündliche Erkrankung der Gelenke und oft auch der Sehnenscheiden und einiger anderer Organe und Körperteile. Schmerzen im Bereich der Gelenke sind ein wesentliches Erkennungsmerkmal. Darüber hinaus gibt es aber auch noch weitere Symptome, die eine Diagnose eindeutig machen. Sehr typisch für diese Krankheit ist der schleichende Beginn. Die Symptome und auch die Schmerzen setzen also nicht plötzlich ein, sondern entwickeln sich zunehmend stärker. Es wird vermutet, dass folgende Auslöser für die rheumatoide Arthritis in frage kommen könnten: Infektionen, Fremdkörper, Unfälle, aber auch verschiedene psychische Belastungen wie ein Autounfall, eine Schwangerschaft, der Verlust des Arbeitsplatzes oder andere Stressfaktoren. Ebenso unterschiedlich wie die Auslöser sind auch die ersten Symptome: Oft stehen zu Anfang der Erkrankung Müdigkeit, Gewichtsverlust, starkes Schwitzen, leicht erhöhte Körpertemperatur oder auch ein allgemeines Krankheitsgefühl im Vordergrund. Da diese Krankheitszeichen alles andere als eindeutig sind, vergehen oft mehrere Jahre, bis die richtige Diagnose steht. Viele Betroffene leiden zu Beginn gehäuft unter Sehnenscheidentzündungen oder vorübergehenden Gelenkschmerzen, zum Beispiel im Kiefergelenk. Die Gelenkbeschwerden entwickeln sich bei den meisten Patienten schleichend, nur bei etwa einem fünftel der Betroffenen beginnt die Erkrankung plötzlich. Vorerst betroffen sind bei den meisten Patienten die Gelenke der Zehen, Füße, Finger und Hände. Sie schwellen an und sind sehr warm und schmerzhaft. Die Funktion ist eingeschränkt.

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