Mittwoch, 13. Dezember 2017

Mehr Sicherheit für die Kleinsten: So können Sie Kinder-Unfälle vermeiden

August 26, 2008 von  
Kategorie: Sonstiges

Gerade zu Hause können unseren kleinen prima auf Entdeckungsreise gehen. Die wissbegierigen Sprösslinge können ihre Umgebung damit ganz schön auf Trab halten. Aber wie lange geht das gut? Die elterliche Sorge ist nicht unberechtigt, denn jährlich verunglücken ungefähr 256.000 Kinder in ihrem Zuhause durch Stürze, Verbrennungen oder Vergiftungen.

Fast die Hälfte der kleinen Unfallopfer ist jünger, als sechs Jahre. Das muss aber nicht sein mit einigen Vorsichtsmassnahmen können viele Unfälle in Haus und Wohnung verhindert werden. Trotz aller Vorsichtsmassnahmen können Eltern das Zuhause nicht gänzlich zur unfallfreien Zone machen. Kinder müssen auch aus ihren eigenen Erfahrung lernen. Auf jeden Fall kann und sollte man das Bewusstsein für Gefahren schulen.

Spieloase Kinderzimmer:

Die Möbel sollten stabil und kippsicher sein, Kanten und Ecken geschützt und Fenster abschließbar. Etagenbetten sind erst für Kinder ab sechs Jahren geeignet, Gestell und Leiter sollten fest verankert und mit einem Fallschutz ausgerüstet sein.

Stromleitungen und Bodenbelag müssen stolperfrei montiert werden. Steckdosen brauchen unbedingt Kindersicherungen. Elektronisches Spielzeug sollte von den Eltern regelmäßig Funktionstüchtigkeit getestet werden., denn defekte Teile können Feuer und Stromunfälle verursachen.

Entdeckungsfeld Küche:

Elektrische Geräte müssen für die kleinen außer Reichweite bleiben. Beim Kochen gilt für Kids: Vorsicht heiß! Auf dem Herd brutzelnde Pfannen mit dem Stiel nach hinten drehen, Kochtöpfe nicht am Herd- oder Tischrand abstellen.

Messer, Scheren und Schneidemaschinen vor Kinderhänden verschließen.

In der Küche ist Toben tabu, denn einen glatten Boden und damit Rutschgefahr, gibt es beim Kochen immer wieder durch Spritzwasser und Fett.

Spasszone Bad:

Wasser macht Spass, aber im Bad zu spielen, kann für kleine Kinder gefährlich werden. Darum dürfen sie auch hier nicht ohne Aufsicht plantschen, denn sie könnten schon bei niedrigem Wasserstand ertrinken oder auf dem nassen Boden ausrutschen.

Ruschfeste Unterlagen sind also ein muss um Stürze zu verhindern: Gilt für den Boden, Dusche und Badewanne. Die Armaturen sollten mit Stoßsicherungen versehen werden um vor Verletzungen zu schützen. Wassertemperaturregler beugen Verbrühungen vor. Vor dem Waschen, Duschen und Baden immer die Wassertemperatur prüfen und heißes Restwasser aus der Leitung ablaufen lassen. Wasch und Reinigungsmittel unerreichbar verstauen. Medikamente gehören in einen verschließbaren Arzneimittelschrank.

Turnstrecke Treppenhaus:

Turnen verboten!, sollte die Devise, für die Kleinen lauten. Treppenabgänge müssen für Kleinkinder durch ein Gitter gesichert werden, Treppenstufen durch rutschhemmende Leisten.

Für Treppengeländer gilt: Der maximale Gitterabstand darf nicht breiter als zehn Zentimeter sein.

(Alexandra Valentino)

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