Dienstag, 22. August 2017

Der Zahntourismus und die Zahnzusatzversicherung

September 2, 2008 von  
Kategorie: Aktuelles, Versicherung

Die Deutschen reisen gerne. Ob ferne Länder, oder aber „um die Ecke“ in eine andere Region von Deutschland. Lieber sparen die Deutschen an anderer Stelle als an ihrem Urlaub. Vernachlässigt wird bei so manchen Deutschen dabei auch das „weiße Lächeln“, das Gebiss. Dabei könnte man doch alles wirklich so schön miteinander verbinden. Möglich macht dies der so genannte Zahntourismus, der in den letzten Jahren immer mehr Anhänger gefunden hat. Grund hierfür sind die zunehmenden Streichungen von Leistungen aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen.

Immer wenn dabei irgendwo Leistungen von staatlicher Seite gestrichen werden, kommt die Wirtschaft mit einem Einfall, um diese Lücke zu stopfen. Im Fall der stetigen Streichungen von Leistungen bei der Krankenversicherung, insbesondere im Bereich der Zahnheilkunde hat sich die Versicherungswirtschaft etwas überlegt – und zwar die Zahnzusatzversicherung. Insbesondere wenn es nämlich um Zahnersatz, bzw. Zahnbehandlungen geht, die recht umfangreich sind, kann dass was an Kosten anfällt und letztlich von den Patienten zu tragen ist, ganz erheblich sein. Die Krankenkassen zahlen nämlich für Zahnbehandlung und Zahnersatz nur noch Festzuschüsse.

Hat man sich für den Zahntourismus entschieden und damit für eine ausländischen Zahnarzt, dann kann man erheblich Geld sparen, wobei in der Regel auch noch vom Budget her einige Tage Urlaub eben in dem Land, wo man sich auch einer Zahnbehandlung unterzieht, drinnen sind. Während die Behandlung bei einem deutschen Zahnersatz nämlich wirklich eine Riesenlücke ins Budget schlagen kann, sind – aufgrund von niedrigen Lohn- aber auch Materialkosten – Zahnbehandlungen im Ausland billiger.

Um den Zuschuss von der Krankenkasse muss man sich dabei auch keine Sorgen machen. Die zahlt auch eine Zahnbehandlung, oder Zahnersatzbehandlung im Ausland. Ebenso leistet die Zahnersatzversicherung die Leistung, die man damit versichert hat. Unter Umständen wird man dabei auch noch einen kleinen Eigenbeitrag leisten müssen, was einen Patienten aber längst nicht so stark belastet, wie wenn er seinen gesamten Eigenanteil tragen müsste.

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