Mittwoch, 23. August 2017

Riester Rente

Januar 22, 2009 von  
Kategorie: Sonstiges

Im Zuge der gesellschaftlichen Entwicklung macht sich ein deutlicher Trend sichtbar, der darauf schließen ließ, das die gesetzlich Altersversorgung nicht mehr gewährleistet werden kann, denn es gibt in Deutschland eine stetig wachsende Zahl an Rentnern, während die Zahl der aktiven Arbeitnehmer sich in einer fallenden Tendenz befindet.

So wurde beschlossen die private Altersvorsorge staatlich zu fördern. Eine Möglichkeit dafür ist die Riester Rente die ihren Namen einem Walter Riester verdankt, welcher seiner Zeit Bundesminister für Arbeit war. Mit diesem Modell können alle zulageberechtigten Personen, eine private Altersvorsorge aufbauen. Zulage berechtigt sind alle rentenversicherungspflichtige Personen, was neben Angestellten auch selbständige einschließt. Personen die auf Grund ihres beruflichen Status schon eine Altersabsicherung erhalten wie zum Beispiel Beamte oder aber Selbstständige die keine Rentenversicherungspflicht unterliegen können auf diese staatliche Förderung nicht zugreifen.

Auch Personen die in die Arbeitslosigkeit abrutschen können von der Riester Rente profitieren, sie können eine solche Versicherung abschließen und bei bestehenden Verträgen können die Beiträge reduziert bzw. ausgesetzt werden, doch das vermögen das sich in einem solchen Vertrag bereits angesammelt hat wird nicht bei der Berechnung des Arbeitslosengeldes berücksichtigt. Auch bei Insolvenzverfahren oder anderen Schulden die Ansparungen in der Riester Rente sind in jedem Fall pfändungsfrei..

Die Riester Rente sieht sich als eine Ergänzung der gesetzlichen Altersvorsorge und kann auf freiwilliger Basis abgeschlossen werden.

Der Anbieter dieser Rente muss die Zulagen durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zertifizieren lassen, weil sonst der Anleger keinen Anspruch auf die staatlichen Zulagen erhält.

Der Beitrag für eine solche Versicherung ist abhängig vom Einkommen, muss jedoch mindesten 4% der jährlichen Zulagenrate sein und darf einen maximal Betrag von 2100€ nicht überschreiten.

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