Mittwoch, 23. August 2017

Kalkablagerungen vermeiden

März 17, 2011 von  
Kategorie: Haus

Jede Hausfrau und jeder Hausmann weiß: das Entkalken von Bad und Küche ist mühselig und braucht viel Zeit. In vielen Haushalten kann man Kalkablagerungen nicht vermeiden. Nach kürzester Zeit lagert sich eine weiße Schicht auf Haushaltsgeräten, Wasserhähnen, Duschköpfen und sonstigen Flächen ab. Besonders an Stellen, welche mit warmem Wasser in Berührung kommen kommt es verstärkt zu Kalkablagerungen. Doch warum lassen sich Kalkablagerungen nicht ohne Weiteres vermeiden?

Die Wasserhärte ist der ausschlaggebende Punkt

Die Wasserhärte gibt an wie viele kalkbildenden Stoffe sich im Wasser befinden. Für den Haushalt wichtig sind speziell Calcium und Magnesium. Diese Kationen bilden unlösliche Verbindungen, welche sich im Haushalt als Kalkablagerungen und Kalkseifen bemerkbar machen. Je höher die Wasserhärte ist, desto mehr dieser Kationen befinden sich im Wasser und desto mehr Kalkablagerungen gibt es. Ein weiterer negativer Effekt bei einer hohen Wasserhärte sind die Kalkseifen, welche sich bilden wenn diese Kationen mit den Tensiden im Waschmittel in Verbindung kommen. Diese Bildung von Kalkseifen mindert die Waschkraft. Deshalb muss die Waschmitteldosierung der Wasserhärte angepasst werden.

Wie lässt sich die Wasserhärte vermindern?

Um den Kalkproblemen und dem höheren Waschmittel-, Putzmittel- und Kalkschutzmittelverbrauch aus dem Weg zu gehen kann man die Wasserhärte im Haushalt verringern. Das geschieht durch spezielle Verfahren der Wasserenthärtung. Bei diesen Verfahren werden die Kationen Calcium und Magnesium aus dem Wasser gegen harmlose Natrium Kationen ausgetauscht. Dadurch wird zwar die Natriumkonzentration im Wasser erhöht, jedoch bleibt die Konzentration deutlich unter dem Grenzwert der Trinkwasserverordnung und es entsteht keine Gefahr für die Familie. Auch durch das Fehlen von Calcium und Magnesium wird das Wasser nicht schlechter. Zum einen nimmt der Körper diese wichtigen Mineralien nicht über das Wasser, sondern über Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse auf und zum Anderen müsste man selbst bei einer hohen Wasserhärte mehr als 10 Liter Wasser trinken um den täglichen Bedarf an Calcium und Magnesium zu decken. Deshalb ist die Wasserenthärtung für die Ernährung kein Nachteil.

Versorgung mit weichem Wasser

Weiches Wasser lässt sich mit einem speziellen Wasserenthärter problemlos herstellen. Durch die Einsparungen an Waschmittel und sonstigen Chemikalien amortisiert sich ein Wasserenthärter von selbst. Die Betriebskosten fallen deutlich geringer aus, als die Einsparungen. Weitere Informationen, sowie eine Beispielrechnung über die Kosten und Einsparungen eines Wasserenthärter finden Sie bei bei alfiltra im Bereich Wasserenthärtung Info.

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