Montag, 21. August 2017

Nylons

April 11, 2011 von  
Kategorie: Aktuelles

Sie sind so individuell wie ihre Trägerinnen, ob klassisch-elegant und fast unsichtbar für das Büro oder sexy-verspielt für das heiße Date, Nylons gibt es in unzähligen Ausführungen, allerhand Farben und exklusiven Garnstärken. Die Geburtsstätte der Nylons liegt in den USA. Erfunden wurde dieser hauchzarte Wunderstoff von dem Industrie-Chemiker Wallance Hume Carothers und seinem Team im Jahre 1934. Ursprünglich zur Fallschirmherstellung entwickelt, entpuppte sich das Nylon bald zum idealen Stoff für die Beinbekleidung der Damenwelt. Die Reißfestigkeit, lange Haltbarkeit und die enorme Elastizität bei gutem Aussehen waren die entscheidenden Kriterien für die sagenhafte Popularität der Nylons. Bis in die 50er Jahre prägte eine lange Naht das Bild der Strümpfe. Zu dieser Zeit waren Rundstrickautomaten, wie sie heute zur Herstellung eingesetzt werden, nicht bekannt. Eine Flachstrickmaschine kam damals zum Einsatz, bei der der längliche Nylonstoff schließlich zu einer Röhre vernäht wurde. Eine lange Naht der Länge nach blieb somit zurück. Bald war Nylon, der übrigens auch bei der Herstellung von Zelten und Sportartikeln verwendet wird, nicht mehr aus der Bekleidungsindustrie wegzudenken. Heute findet man Nylons in zahllosen Modellen und Ausführungen. Von blickdicht bis transparent, kaum ein anderes Kleidungsstück ist so wandelbar und vielfältig einsetzbar wie die Nylons. „Echte“ Nylons trägt man immer mit Strumpfhaltern, die sich an einem Korsett oder Hüfthalter befestigen lassen. Während sie von manchen Frauen auch zum dezenten Kaschieren von kleinen Schönheitsfehlern verwendet werden, sind sie für andere geschickt eingesetzte Blickfänger.

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