Freitag, 24. November 2017

Datenschutzbeauftragter in Aller Munde

April 20, 2011 von  
Kategorie: Aktuelles

Nach den Debatten um den betrieblichen Datenschutz in Deutschland ist nun das Wort Datenschutzbeauftragter in Aller Munde. Allerdings gibt es nicht nur in Betrieben einen Datenschutzbeauftragten, sondern auch in anderen Bereichen. Auf Bundes- und Landesebene gibt es ebenfalls Datenschutzbeauftragte. Sogar in der evangelischen und auch der katholischen Kirche in Deutschland gibt es Datenschutzbeauftragte, allerdings werden diese nicht vom Staat, sondern von den Kirchen selbst kontrolliert.

Aber warum braucht man überhaupt Datenschutzbeauftragte? Immer mehr Daten werden elektronisch gespeichert. Nicht nur Kundendaten von Firmen, sondern auch andere persönliche Daten. Diese sind nicht immer sicher und können durch verschiedene Ursachen an Dritte gelangen. Da der Datenschutz schon im Grundgesetz geregelt ist, nämlich unter dem Schutz der Menschenwürde und der persönlichen Freiheit eines jeden Einzelnen, muss die Bundesregierung für dessen Einhaltung sorgen. Der Datenschutzbeauftragte handelt daher im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes und ist auch an dieses gebunden.

Da einige Firmen in diesem Gesetz reine Schikane der deutschen Bürokratie sehen, ist die Arbeit der Datenschutzbeauftragten nicht immer einfach. Viele Firmen verbinden damit einen Mehraufwand, den sie für unnötig erachten. Nichts desto trotz ist die Arbeit der Beauftragten für den Bürger sehr wichtig, denn wenn Informationen in die falschen Hände geraten, kann einiges passieren.

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