Sonntag, 22. Oktober 2017

Jedem Bild seinen Rahmen

August 24, 2011 von  
Kategorie: Sonstiges

Ein Bilderrahmen für Bilder muss in seiner Größe und Gestaltung in einem vernünftigen Verhältnis zum Bild stehen. Ein kleines Bild würde durch einen gewaltigen Rahmen „erschlagen“ werden wie man im Volksmund sagt. Der eigentliche Inhalt würde durch die Wucht des Bilderrahmens zerstört werden. Im anderen Fall würde ein sehr großes Bild mit einem sehr schmalen, schmucklosen Rahmen der Grundaussage des Bildes ebenfalls schaden. Bild und Rahmen bilden somit eine Komposition. Ist dieses Verhältnis gestört, gibt es wie in der Musik Disharmonien. Wenn man ein Bild nicht allein aus Gründen der Kapitalisierung seines Wertes erworben hat, will man das möglichst die Menschen, die dem Besitzer wichtig sind, Freude empfinden, wenn sie sich das Bild anschauen. Fehlt diese Harmonie zwischen Bild und Rahmen, kann dies den Betrachter davon abhalten, sich in das Kunstwerk zu versenken. Ist man sich seiner Gefühle über die Wirkung eines Bildes nicht sicher, kann man zum Beispiel in einem Bilderrahmen Shop Beratung suchen über dessen Wirkung auf einen Betrachter. Ganz anders sind die Verhältnisse bei digitalen Bildern. Ein Gerät, mit dem man sich digitalisierte Bilder anschauen kann, ist ebenfalls von einem Bilderrahmen umgeben. Dieser ist glatt und völlig schmucklos gestaltet aber er ist eben ein Teil eines Computers und wer würde schon einen Computer mit wuchtigem Holzrahmen kaufen.

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