Pomegranate eine Frucht mit Tradition
November 21, 2011 von MaxTrix-js
Kategorie: Gesundheit
Die Pomegranate ist eine circa 2000 Jahre alte Kulturpflanze mit Mythoscharakter. Schon seit Jahrhunderten gilt der Granatapfel – so wird die Pomegranate auch in Deutschland genannt – als ein Symbol für Fruchtbarkeit (auf Grund der vielen Kerne) und feurige Liebe (wegen der roten Blüte). Als Reichsapfel steht der Granatapfel symbolisch für Macht. Nur wenige andere Früchte wurden in so vielen unterschiedlichen Kulturen durch ihren Symbolcharakter bekannt und erlangten entsprechende Bedeutung. Heutzutage ist der Granatapfel eine beliebte, wohlschmeckende Frucht, die durch viele Vitalstoffe und Vitamine überzeugt.
Die Pflanze Pomegranate zählt zu den Weiderichgewächsen. Die Frucht wächst auf einem sommergrünen Laubbaum, vorwiegend im Mittelmeerraum und im Nahen Osten. Oftmals wird die Pflanze in Strauchform geschnitten, lässt man sie wachsen, kann sie bis zu fünf Meter hoch werden. Die Pflanze hat kleine, steife Blätter und orangerote Trichterblüten an den Zweigspitzen. Die orangerote Frucht fällt durch ihre Apfelform auf. Sie gehört botanisch gesehen aber zu den Beeren. Sie hat eine lederartige Schale und im inneren diverse Kammern mit jeweils bis zu 400 Samenkörnern. Diese sitzen in einem Samenmantel, auch Arillus genannt. Sowohl die Frucht, als auch der Samen sind essbar.
Die Pomegranate kann erst geerntet werden, wenn sie ganz reif ist, da sie nicht nachreift. Haupterntezeit ist zwischen September und Dezember. Nach der Ernte ist die Frucht mehrere Monate haltbar, auch im hauseigenen Kühlschrank kann man sie mehrere Wochen aufheben. Man kann die süßlich-herb schmeckende Frucht entweder frisch verzehren oder zu Saft verarbeiten. Dazu wird die Frucht zerkleinert und ausgepresst. Möchte man Granatapfelsirup – auch bekannt als Grenadine – herstellen, so muss man den Saft mit Zucker kochen. Grenadine wird gerne als Zutat bei Cocktails verwendet. Früher wurden aus der Schale und dem Saft des Granatapfels Farbstoffe hergestellt. Die Farbpalette reichte dabei von gelb über braun bis zu pechschwarz. Der Farbstoff wurde unter anderem zum Färben von Wolle verwendet.
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