Donnerstag, 23. November 2017

Wie lebt die Zecke?

Juni 4, 2008 von  
Kategorie: Aktuelles, Freizeit, Gesundheit, Krankheiten

Die Zecke, auch Holzbock genannt, lebt auf Grashalmen oder im Unterholz. Sie ist ein Lauerjäger und betreibt keine aktive Wirtsjagd. Sie wartet, mit ausgestreckten Armen, an Grashalmen, bis ein passender Wirt (Mensch oder Tier) vorbeikommt und läßt sich dann abstreifen. Sie braucht aber Wasser zum Trinken und ist somit auf Feuchtigkeit angewiesen. Ein Tautropfen reicht schon für einige Tage aus. Wenn es mehrere Tage trocken bleibt, sucht sich die Zecke im Unterholz Feuchtigkeit.
Zecken trinken nicht das Wasser und vermeiden auch den Kontakt damit. Sie nehmen die Feuchtigkeit mit ihren Mundwerkzeugen auf, indem sie vorher eine Flüssigkeit ausscheiden, mit der sie dann das Wasser bindet. Diese Verbindung nimmt die Zecke auf und klettert anschließend wieder auf einen Grashalm.
Im Winter überleben sie im Laub und schrauben ihren Stoffwechsel auf ein Minimum herunter. Zecken benötigen bis zu einem Jahr keine Nahrung.
Zecken haben ein sehr sensibles Organ (das Hallische Organ, sitzt an den Vorderfüßen) mit dem sie den Wirt schon von Weitem lokalisieren können. Das Organ nimmt Schweiß, Atem, Vibrationen, Wärme und Schatten auf. Wenn dieses geschieht wird die Zecke sehr aktiv, streckt ihre Vorderbeine nach vorne und krallt sich blitzschnell an den Wirt fest, wenn dieser die Zecke streift. Am Körper sucht sich die Zecke eine gut durchblutete Stelle und saugt sich fest.

Webseite:

http://www.zecken.de/index.php?id=269&tx_ttnews[tt_news]=72&cHash=8c0ae9…

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