Komm zum „riestern“ die Riester Rente

Schon überlegt, ob die gesetzliche Altersrente später einmal ausreichen wird. Der Blick auf den alljährlich kommenden Bescheid bringt viele ins Grübeln. Jedes Jahr nehmen sie sich dabei vor etwas für ihre persönliche Altersvorsorge zu tun, doch geschehen tut meistens nichts. Dabei muss man zum Beispiel in einen Vertrag für eine Riester Rente nicht viel Geld investieren, um auch vom Staat für diese Form der privaten Altersvorsorge eine Zulage zu erhalten oder die Möglichkeit des Sonderausgabenabzugs bei der Steuer. „Riestern“ kann man dabei vielfältige Weise. Riester Rente – fähig ist nicht nur die klassische Rentenversicherung, sondern auch andere Sparformen, die von ihren Anbietern für die Riester Rente zertifiziert wurde, wie Banksparpläne und Fondsparpläne. Möglich ist ein Vertrag über die Riester Rente aber auch über die Pensionskasse und die Pensionsfonds, sowie über eine Direktversicherung. Bei einem mit Zulagen geforderten Banksparplan, wie auch einem Fondsparplan, der vom Anbieter für die Riester Rente zertifiziert wurde, aber auch bei den fondsgebundenen Lebens- oder Rentenversicherungen besteht ganz besonders hohe Transparenz, denn die Kosten, die damit zusammenhängen, wie Depotgebühren, Ausgabeaufschläge u.s.w. sind festgelegt und von vorne herein bekannt. Wie hoch der Sparanteil sein wird ist dem Anleger von vorne herein bekannt.


Für alle diejenige, die mit dem Begriff „riestern“ nichts anfangen können: Die rechtlichen Grundlagen der Riester Rente finden sich im Übrigen im Altersvermögensgesetz (AVmG) und in den §§ 10a, 79 ff. Einkommensteuergesetz. Die Bezeichnung Riester Rente geht im Übrigen auf den ehemalige Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung, Walter Riester, zurück, der maßgeblich durch seinen Vorschlag eine Altersvorsorgezulage einzuführe zum Erfolg dieses Konzeptes beitrug. Den Anlass hierzu gab die Reform der gesetzlichen Rentenversicherung 2000/2001, bei der das Nettorentenniveau auf 67 Prozent gesenkt wurde.

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